Garten- und Küchenabfälle liefern wertvollen Kompost für Bodenverbesserung und Nährstoffversorgung. Wichtig ist die richtige Trennung: Obst- und Gemüsereste, Gartenabfälle oder Gehölzschnitt gehören auf den Kompost. Kunststofftüten, Kronkorken, Drahtgeflecht oder andere nicht verrottbare Materialien haben dort nichts zu suchen – das gilt auch für die Biotonne.
Damit kompostierfähige Abfälle sinnvoll genutzt werden können, sollten sie bereits an der Anfallstelle getrennt gesammelt werden, am besten in einem separaten Gefäß in der Küche, denn aus einer „Abfallkomplettmischung“ sortiert keiner mehr Kartoffel- oder Zwiebelschalen heraus, um diese dann auf dem Kompost bzw. in die Biotonne zu geben.
Für eine erfolgreiche Kompostierung: Kompost an einem schattigen, windgeschützten Standort auf wasserdurchlässigem Boden anlegen, regelmäßig umsetzen (Belüftung) und auf optimale Feuchtigkeit achten. Nach 2–6 Monaten entsteht Frischkompost, nach 6–12 Monaten reifer Kompost mit krümeliger Struktur. Dieser kann überall zur Bodenverbesserung und Düngung eingesetzt werden. Dabei sollte auf eine Mischung zu gleichen Teilen mit Sand und Erde geachtet werden.
Eigenkompostierung spart Kosten und reduziert künstliche Düngemittel. Hierbei unterstützen wir Sie gerne als EKM, denn am:
finden wieder unsere jährlichen Komposteraktionen statt. Weitere Informationen erhalten Sie dabei unter https://www.ekm-mittelsachsen.de
Das gehört auf den Kompost/in die Biotonne:
Das gehört NICHT auf den Kompost/ in die Biotonne:
Weitere Informationen zur Verwertung von Bioabfällen geben die Abfallberater der EKM unter 03731/2625 -41/42/43 oder unter abfallberatung@ekm-mittelsachsen.de. Zur Kompostierung hat die EKM einen Flyer erstellt, der direkt bei der EKM erhältlich ist oder von der Website www.ekm-mittelsachsen.de heruntergeladen werden kann.
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