Stadt Frankenberg Sachsen

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30.09.2021 - Informationen und Beschlüsse - Stadtratssitzung 29.09.

Andreas Klöden wird Stadtchronist

Andreas Klöden ist ab dem 1. Oktober 2021 Stadtchronist der Stadt Frankenberg/Sa. Der 56-Jährige stammt aus Frankenberg/Sa. und ist Diplom-Lehrer für Geschichte und Gemeinschaftskunde und Wirtschaft am Europäischen Gymnasium Waldenburg. Seine Aufgaben umfassen unter anderen die Dokumentation des öffentlichen Lebens der Stadt und seiner Ortsteile in Wort und Bild, Publikationen der Ereignisse in Jahrbüchern, die Ergänzung der vorhandenen Chronik durch eigenständige Recherchen, die Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv und dem städtischen Museum. Während seiner ehrenamtlichen Tätigkeit erhält der Stadtchronist Unterstützung vom Stadtarchiv sowie von allen anderen Bereichen der Stadtverwaltung.

Im April 2021 bat der bisherige Ortschronist Dr. Bernd Ullrich, um Entlassung aus dem Ehrenamt mit Vollendung seines 75. Lebensjahres am 16.09.2021. Es erfolgte eine Ausschreibung. Für das Ehrenamt ist eine Bewerbung eingegangen. Der Stadtrat stimmte der Bestellung von Herrn Andreas Klöden einstimmig zu.

Bild von links: Andreas Klöden, Andreas Schramm, stellvertretender Bürgermeister

 

Kriminalitätsstatistik der Stadt Frankenberg

Ulrich Scherzer, Leiter des Polizeireviers Mittweida stellte am Mittwochabend die Kriminalitätsstatistik der Stadt vor. Demnach wurden im Jahr 2020 in Frankenberg/Sa. 590 Straftaten begangen, 72 Fälle mehr als im Jahr davor. 411 Straftaten konnten aufgeklärt werden. Das entspricht einer Aufklärungsquote von etwa 70 Prozent. Im Vergleich zu den umliegenden Städten sowie zum Landkreis Mittelsachsen sei Frankenberg/Sa. eine sichere Stadt, betonte Scherzer. Zu den Straftaten zählen unter anderem Körperverletzung, Diebstahldelikte, Sachbeschädigungen sowie Rauschgiftdelikte. Glücklicherweise gab es keinen Fall von Brandstiftung, so Scherzer. Im Jahr 2020 haben die Beamten 286 Tatverdächtige ermittelt, darunter auch Kinder und Jugendliche. 

Wie Ulrich Scherzer berichtet, ist die Polizei bereits frühzeitig in den Schulen präsent, um Aufklärung und präventive Arbeit zu leisten. Außerhalb der Schule muss jedoch genauer hingesehen werden, so der Polizeihauptkommissar.

 

Beratung zur Ersten Nachtragshaushaltssatzung 2021/2022

Die Stadtverwaltung Frankenberg/Sa. hat eine Nachtragshaushaltssatzung für den Doppelhaushalt 2021/2022 aufstellen müssen. Notwendig wurde dies aufgrund von gravierend finanziellen Auswirkungen bei den Erträgen und Einzahlungen der Stadt in Folge des neuen Finanzausgleichgesetzes für das Jahr 2021 sowie durch die COVID-19 Pandemie. Wie den Stadträten berichtet wurde, reduzieren sich in diesem Jahr die ordentlichen Erträge um etwa 2,8 Millionen Euro. Die ordentlichen Aufwendungen bleiben im Gegenzug fast unverändert, erhöhen sich jedoch gering um etwa 1.700,00 Euro. Das Saldo zwischen der ordentlichen Erträge und Aufwendung erhöht sich um 2,8 Millionen Euro auf ein Minus von 3,3 Millionen Euro.

Der Entwurf der Nachtragshaushaltssatzung und des Nachtragshaushaltsplanes 2021/2022 liegt zur Einsichtnahme in der Zeit vom 04. bis 12.10.2021 öffentlich aus. Einwohner und Abgabepflichtige haben bis zum 21.10.2021 die Möglichkeit, Einwendungen gegen den Entwurf zu erheben. Voraussichtlich am 03.11.2021 wird der Stadtrat hierüber entscheiden.

 

Weitere Beschlüsse

Einstimmig haben die Stadträte der Vereinbarung einer Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahme zwischen der Stadt und der WGF (Wohnungsgesellschaft mbH Frankenberg/Sa.) zugestimmt. Geplant ist die Sanierung des Gebäudekomplexes Einsteinstraße 39-45. Entstehen sollen barrierearme bzw. barrierefreie Wohneinheiten unterschiedlicher Größe. Die Gesamtkosten werden auf 5.404.186,27 Euro geschätzt. Des Weiteren werden Fördermittel herangezogen, so dass sich der Eigenanteil der Stadt auf 144.339,27 Euro beläuft. Das Projekt wird in einer nächsten Stadtratssitzung näher vorgestellt.

Neubau Kunstrasenplatz

Der Ausbau des Sportparks an der Badstraße kann beginnen. In einem ersten Bauabschnitt soll ein neuer Kunstrasenplatz neben der Dreifeldhalle entstehen. Der Stadtrat beauftragte mehrheitlich die Firma EIFFAGE GmbH aus Wilsdruff mit der Bauleistung in Höhe von 1,8 Millionen Euro. Die Maßnahme soll bereits im Oktober beginnen und im November 2022 abgeschlossen sein. Die Baukosten betragen insgesamt etwa 2,2 Millionen Euro. Für dieses Vorhaben erhält die Stadt Finanzmittel aus dem Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus dem Programm Stadtumbau-Ost. Die Realisierung des geplanten Sanitärgebäudes wird aufgrund der Kostenschätzung neu geprüft.

Restaurierung Schloss Sachsenburg

Einstimmig hat der Stadtrat fünf Restaurierungsleistungen für die Maßnahme Schloss Sachsenburg beauftragt. Hierbei ging es vorrangig um Restaurierungsleistungen in Innenräumen, wie beispielsweise Steinrestaurierung und Wandmalerei. Insgesamt haben die Vergaben ein Volumen von etwa 850.000,00 Euro. Die Maßnahmen werden gefördert durch die Programme Städteumbau Ost sowie durch Mittel aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR (PMO-Vermögen).

 

Pressestelle
Stadt Frankenberg/Sa.