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09.06.2020 - Kriminalstatistik für 2019 vorgestellt

Im vergangenen Jahr erfasste die Polizeidirektion Chemnitz in der Stadt Frankenberg/Sa. insgesamt 518 Straftaten. Das geht aus der Kriminalstatistik 2019 hervor, welche am 08. Juni 2020 in der Sitzung des Hauptausschusses vorgestellt wurde. Gegenüber dem Vorjahr ist damit ein leichter Anstieg von 21 Fällen bzw. 4,2 Prozent zu verzeichnen. Jedoch betonte Ulrich Scherzer, Leiter des Polizeireviers Mittweida, dass Frankenberg eine sichere Stadt ist.

Ein Schwerpunkt bildet laut Scherzer der Bereich Körperverletzung. Hier gibt es seit dem Jahr 2015 einen Rückgang. Wurden im Jahr 2014 noch 87 Fälle verzeichnet, waren es im Jahr 2019 76 Fälle. Auch die Sachbeschädigungen gingen zurück, von 86 im Jahr 2018 auf 45 Fälle in 2019. Bei den Delikten des sogenannten Wohnungseinbruchdiebstahls sind 4 Fälle im Jahr 2019 erfasst.

In anderen Bereichen gab es hingegen einen deutlichen Anstieg. Die Zahl der Diebstahlsdelikte insbesondere in/aus einem Büro/Lager/Werkstätten stieg von 24 Fällen im Jahr 2018 auf 66 Fälle in 2019. Ein stetiger Anstieg ist bei den Tatverdächtigen in der Altersgruppe Kinder bis unter 14 Jahre, beispielsweise wegen Ladendiebstahl, zu verzeichnen. Der Anteil lag im Jahr 2015 bei 2,2 Prozent, im Jahr 2019 bei 5,5 Prozent.

Im Bereich der Verkehrsunfälle sind in der Stadt Frankenberg/Sa. insgesamt 405 Unfälle registriert, mit einem Sachschaden von 1.025.000 Euro, 2 Menschen kamen dabei ums Leben, 45 wurden verletzt. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Unfallflucht liegt bei 82 mit einem Sachschaden von gesamt 110.000 Euro. Bei den Unfallfluchten wurde 1 Person schwer und 5 leicht verletzt.

Erfreulicherweise konnten von den in Frankenberg verübten Straftaten 70,5 Prozent (365) aufgeklärt werden. 2018 lag die Aufklärungsquote bei 59,6 Prozent.

Des Weiteren hat die Polizeidirektion Chemnitz mehr Tatverdächtige ermittelt. Insgesamt 273 Täter, dies sind 39 mehr als im Vorjahr, 73,6 Prozent waren männlich und 26,4 Prozent weiblich. Der Anteil von nichtdeutschen Tatverdächtige lag bei 21,2 Prozent (58).

132 Personen wurden als Opfer einer Straftat registriert. Betroffen waren zu 56,1 Prozent männliche und zu 43,9 Prozent weibliche Bürger. 31,8 Prozent aller Opfer hatten keine Vorbeziehung zum Tatverdächtigen. 42,4 Prozent waren mit dem Tatverdächtigen verwandt (Ehe/Partnerschaft/Familie), etwa 25 Prozent der Opfer waren sonst mit dem Tatverdächtigen bekannt.

 

Pressestelle
Stadt Frankenberg/Sa.