Stadt Frankenberg Sachsen

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24.04.2020 - Die Altenhainer Straße als Geschichtszeugnis

1.300 Meter ist sie lang, 100 Hausnummern umfassend. Sie führt fast ständig bergan, erklimmt den Hang von der Zschopautalniederung zur Erzgebirgsrandstufe. Ihre Geschichte ist eng mit dem Neuen Friedhof, dem einstigen Technikum, der Erich-Viehweg-Schule, der Friedhofssiedlung und dem Töpferbergviertel verbunden – die Altenhainer Straße, deren Verlauf einstmals in die Straßennamen „Innere“ und „Äußere“ sowie „Friedhofsstraße“ zerfiel. Über die Vergangenheit dieses Straßenzuges gibt es viel zu berichten, die Arbeitsgruppe „Denkmaltag in Frankenberg“ hat sich ans Werk gemacht. Bis zum „Tag des offenen Denkmals“ am 13. September sollen Geschichten gesammelt, Archivmaterialien gesichtet, eine Broschüre gestaltet, Führungen konzipiert und ein Vortrag vorbereitet sein. Es wäre schön, wenn die heutigen Anwohner bzw. einstigen dort Ansässigen mitwirken könnten – mit Fotografien, Episoden und persönlichen Erinnerungen (Welche Läden waren in welchen Häusern befindlich? Welche Besonderheiten ranken sich um die einstigen Gaststätten „Schützenhaus“, „Gambrinus“, „Stenzel“ „Sachsenstube“, „Germania“ etc.? Welche Spezialitäten gab es in den früher zahlreich im Erdgeschoss beheimateten Bäckereien und Fleischergeschäften des Straßenzuges zu genießen? - usw.).

Bitte melden Sie sich bei den Mitgliedern der Arbeitsgruppe – telefonisch unter 03731/7991938 (Herr Langer) bzw. 037206/641215 (Frau Rau) oder vereinbaren Sie einen Termin im Stadtarchiv nach Wiederöffnung der städtischen Verwaltung. Für Ihre Mitwirkung und Unterstützung bedankt sich die

-Foto um 1925 vom unteren Teil des Straßenzuges (Einmündung Chemnitzer Straße) Bildquelle: Archiv Malermeister Teuchner.

 

Arbeitsgruppe „Denkmaltag in Frankenberg“
Falk-Uwe Langer